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Zielbild und Abgrenzung

Dieses Dokument definiert das Zielbild für den Serveraufbau des CIVITAS/CORE-Plugins und grenzt den Geltungsbereich gegenüber angrenzenden Themen ab.

Zielbild

Das CIVITAS/CORE-Plugin wird in einer dedizierten virtuellen Maschine (VM) auf dem bestehenden Proxmox-Host betrieben. Die VM stellt eine Kubernetes-Laufzeitumgebung bereit, auf der CIVITAS/CORE als containerisierte Anwendung läuft. Die Anbindung an p2d2 erfolgt über die bestehende Netzwerkinfrastruktur (OPNsense, interne VLANs).

Die VM wird aus dem vorhandenen Ressourcenpool des Proxmox-Hosts bedient. Eine Erweiterung der Host-Hardware ist nicht vorgesehen, solange die bestehenden Reserven ausreichen.

Geltungsbereich

  • Auswahl und Dimensionierung der Gast-VM (CPU, RAM, Disk)
  • Netzwerkanbindung der VM (VLAN, IP, DNS, Firewall-Regeln)
  • TLS-Terminierung und Zertifikatsmanagement
  • Kubernetes-Distribution und Basis-Plattformkomponenten
  • Storage-Konzept (persistente Volumes, Backup, Restore)
  • Installationsprozedur und Abnahmekriterien

Nichtziele

  • Die Spezifikation der fachlichen Plugin-Logik (API-Integration, Datenmodell) ist nicht Gegenstand dieses Dokuments.
  • Die Konfiguration von CIVITAS/CORE-Fachmodulen wird nicht spezifiziert.
  • Ein Produktivbetrieb mit Lasttests und Performance-Benchmarks wird in dieser Phase nicht durchgeführt.
  • Eine Migration bestehender p2d2-Komponenten in die Kubernetes-Umgebung ist nicht vorgesehen.

Offene Entscheidungen

  • Kubernetes-Distribution: Single-Node (K3s, MicroK8s) vs. Multi-Node (Kubeadm, Rancher). Die Entscheidung wird nach Evaluierung der Ressourcenanforderungen getroffen.
  • TLS-Strategie: Eigenständiges Zertifikat für die Plugin-VM vs. Terminierung über den bestehenden OPNsense-Reverse-Proxy.
  • Storage-Provider: Proxmox-gesteuerte Disk vs. NFS-Export vs. Ceph (sofern verfügbar).

Akzeptanzkriterien

  1. Die VM ist aus dem bestehenden Proxmox-Ressourcenpool dimensionierbar, ohne dass Host-Ressourcen anderer Dienste eingeschränkt werden müssen.
  2. Die VM ist über das interne Netzwerk von den p2d2-Komponenten aus erreichbar.
  3. Die TLS-Kommunikation zwischen p2d2 und dem Plugin ist konfiguriert und getestet.
  4. Ein Backup- und Restore-Vorgang für die VM ist dokumentiert und durchgeführt.